Frühlingsgefühle im Herbst sind irgendwie unpassend. Jetzt gilt es, sich das Hüftgold für die kalten Tage anzufuttern. So sagen wir mit @dramaprinzessin:

essen
[Link (unbedingt den Hintergrund beachten!)]

Deshalb korrigieren wir auch zusammen mit @kleinkram das Buzzword der deutschsprachigen Twitteria aus der vergangenen Woche:

fisch
[Link (auch hier ist der Hintergrund interessant)]

Obwohl letzterer traditionsgemäß ein freitäglicher Fastensurrogatwunsch bleibt, das Essen an sich mag heute unser Thema sein.

Es wird ja immer weniger selbst zubereitet. Der moderne Mensch, der digitale im Besonderen, verliert dank Nudelbox und Pizzadienst den Bezug zur Nahrung, weiß nicht mehr um das Meditative des kartoffelschälens, die Kontemplation einer Gemüsetarte. Der Herd dient dem Nerd, wenn überhaupt, nur zum Aufwärmen alter Speisen:

bolognese
[Link]

Doch ist es wahrlich so trist in unseren Küchen? Natürlich nicht! Wenn wir genau hinschauen, lauert Kulinarisches aus den eigenen vier Wänden in jeder Ecke unserer Timeline:

knoblauch
[Link]

Ja, Twitter kocht noch selbst, gern auch traditionell:

bohnen
[Link]

Grühne Bohnen passen – und da kommen Hüftgold und Frühlingsgefühle dann doch wieder zusammen – herrlich zu Wild:

rehgulasch
[Link]

Es sind eben die guten alten Rezepte, das traute Vertraute, womit wir uns auch im kommenden Winter wieder Mägen und Härzen wärmen:

rouladen
[Link]

Kommentieren

Also ich finde:

Das sagen die Anderen:

Frank

Eben noch hab ich gezappt und bin kurz bei Lafer, Lichter… gelandet. Dachte der Untergang des Abendlandes wäre endgültig beschlossene Sache. Und jetzt bin ich hier, bei diesem Blogeintrag und wähne, der Untergang liegt schon hinter uns.

Gepostet von Frank am 20. September 2009 um 11:24.