Deutschland, ein Land in der Krise. Keiner kauft mehr Waren ein, niemand nimmt mehr Dienstleistungen in Anspruch. Die Arbeitslosenzahlen steigen wieder, die Krankenstände sind auf Rekordtief. Angst geht um, unter denen, die noch in Lohn und Brot stehen.

Einzig davon ausgenommen sind die wenigen wirklich wahren Leistungsträger unserer Gesellschaft. Neben den brutalstmöglichen Sanierern der landeseigenen HSH-Nordbank zählt auch @katjaberlin dazu:


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Obwohl wir in Zeiten von sozialen Netzwerken im Internet leben, ist die Visitenkarte für High-Potentials noch immer ein unverzichtbares Statussymbol. Ob allerdings ein bißchen handgeschöpftes Büttenpapier und Bleisatz ausreichen, um eine hochbegabte Mitarbeiterin zu halten, bleibt abzuwarten. Möglicherweise hat sich der vermeintlich billig davongekommene Chef zu früh gefreut: So hat @katjaberlin immerhin ein repräsentatives Namenskärtchen, das sie dem nächsten Headhunter in die Hand drücken kann. Der routinierte Kopfgeldjäger braucht nur einen kurzen Blick auf dieses hochwertige Printerzeugnis zu werfen, und er erkennt sofort: Eine Mitarbeiterin mit einer solch exquisiten Visitenkarte muss eine absolute Spitzenkraft in ihrem Job sein. Die Unterzeichnung des neuen, deutlich besser Dotierten Arbeitsvertrages wird zur Formalie. Der alte Chef indes sollte sich darüber Gedanken machen, ob eine Halteprämie nicht eher zur Erreichung seines Zieles beigetragen hätte – @katjaberlin hätte sich für eine einmalige Zahlung womöglich bis ans Ende ihres Arbeitslebens für die Firma abgerackert.

Dieses praxisnahe Beispiel aus dem Wirtschaftsleben sollte in jedem Managementtraining für Führungskräfte aus Personalabteilungen zur Pflicht werden. Das macht diesen Tweet so wertvoll.

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Also ich finde:

Das sagen die Anderen:

oliverg

hoffen wir mal ihr scheff liest ihren twitterstream nicht ;) sonst storniert er noch …

Gepostet von oliverg am 05. September 2009 um 13:11.