„Grüß Gott!“, „Guten Tag.“, „Schönes Wochenende!“ und „Ich liebe Dich.“ Wie leicht ist das dahingesagt, kaum jemand meint es aber wirklich ernst. Davon handelt die kleine Geschichte, die uns @maltewelding in weniger als 140 Zeichen erzählt:


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Wir leben in einer Zeit des ausgeprägten Floskelwesens. Im Alltag bedienen wir uns immer mehr dem Satzbaukasten der geschmeidigen Wortwendungen. Analog zum Anstieg der Anzahl der flüchtigen Bekannten wird das kleine Gespräch zunehmend zu einem Copy and Paste kommunikativer Versatzstücke. Wenn uns jemand fragt, wie es uns geht, antworten wir häufig reflexhaft mit „Danke, und Dir?“, wohlwissend, dass unser tatsächliches Befinden den Fragesteller gar nicht interessiert (genau wie umgekehrt).

Umso mehr erstaunt es dann, wenn einer ganz unerwartet tatsächlich das meint, was er auch sagt. Das könnte den anderen Gesprächspartner leicht aus dem Konzept bringen. Dieser Tweet erinnert uns an die Menschen, die noch meinen, was sie sagen, und das macht ihn so wertvoll.

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Also ich finde: