Es gibt zeitgenössische Denker, die uns hier und heute Lebenden als Menschenmaschinen bezeichnen. Dem liegt die Behauptung zugrunde, die Welt der Maschinen habe uns zu seelenlosen Wesen gemacht, die nur noch nach den strengen Regeln von Logik und gnadenlosem Rationalismus handeln. Das alles ist natürlich barer Unsinn, wie wir tagtäglich auf Twitter erleben. Zwar können wir uns den Maschinen nicht entziehen, denn wir leben vor, an und mit ihnen, speziell wir Bildschirmschaffer. Aber wir sind gewitzter als die dämlichen Dinger. Wir tricksen sie aus, die siliziumgedopten Geräte. So zum Beispiel @wimbauer. Der hat sich was ganz fieses ausgedacht…
Sicher, ein solches verharrendes Exerzitium verlangt einiges an hartgesottener Disziplin, aber warum nicht? Der Triumph ist unser! Wobei: was passiert, wenn die Maschinen zurückschlagen? Können die das? Oder fordern sie den Blutzoll, den hier zum Beispiel @Jay16K leisten muss, quasi nur als Gegenleistung für ihr unermüdlich sklavisches Funktionieren?
Man sieht, der Maschinenmensch kommt nicht ganz ungeschoren davon. Neben körperlichen Beschwernissen, zu denen wir auch Rückenhaben, Mausarm und Spinnenfinger zählen, von Verwamp- und Verfahlung gar nicht zu reden, hat das Maschinistentum Folgen für unser Denken. Meint den Muskel, der das Sprechen steuert. Diese Nachricht von @OliverBerger ist ein beredtes Beispiel.
Wir Maschinenmenschen pflegen eben einen speziellen Code, der uns hilft, die Dinger zu beherrschen, selbst wenn die sich sträuben. Reden wir uns zumindest ein, was manchmal hilft. Das ist jedoch nicht alles, wir haben noch mehr drauf, wie @CemB beweist.
Der hat sich offenbar der Schwerkraft entledigt, um dem Gerät gerecht zu werden. Wir wachsen über uns hinaus, zeigen Zeit und Raum den Stinkefinger. Die Evolution steht nicht still. Irgendwann werden wir uns reglos im air schwebend ankoppeln, unser Blut zirkulieren lassen und dann machen WIR SIE zu Menschen.










