Paule ist ein ganz gemeiner
Hier bei uns in Berlin gilt seit gestern “school’s out for summer!”. Damit sind in zwölf von sechzehn deutschen Bundesländern, in Österreich, der Schweiz und in Luxemburg – also in beinahe der gesamten deutschsprachigen Twittersphäre Sommerferien. Und zumindest in meinem nicht klimatisierten Schreibstübchen brennt mir die Sommersonne auf den Pelz bei 47 Grad.
Als ich damals™ Sommerferien hatte, verdienten die ihren Namen jeden Tag und ich befand mich durchgehend im Freibad.
@ramses101 scheint dort auch heute noch zugegen zu sein und betreibt dort soziologische Studien:

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Dieser Tweet ist etwas kryptisch. Denn wer sieht wie aus, damit das Anlass für den Schmiss vom Beckenrand ergibt? Ich hätte damals™ zwei Kategorien aufgemacht:
A: Arschlochkinder.
Mit den Untergruppen “Deppen, die mir schon im Klassenzimmer und auf dem Pausenhof auf die Nerven gingen und die sich jetzt penetrant an den Rändern meines Badetuchs aufhalten, weil sie sonst zugeben müssten, dass sie alleine im Freibad sind” und “Vollhonks, die permanent mit Wasserpistolen, Bademodenrunterziehen und zu lauten doofen Sprüchen die sexy Trägheit eines Freibadtages zerstören”. Diese Kids nervten und hatten immer eine Abkühlung verdient. Dumm nur, wenn sie sich rächten- Dann doch lieber Kategorie B.
B: Die Schwarm-Fraktion. Gibt es etwas subtileres, schöneres, prickelnderes als den heimlichen Schwarm aus der Parallelklasse so ganz beiläufig ins eiskalte Schwimmerbecken zu befördern? Ups, das war aber gar keine Absicht. Und schon ist man im Gespräch. Im besten Falle in einer kleinen zärtlichen Wasserschlacht, bis der Bademeister die Hausordnung durchsetzt und den alten Damen mit ihren Blümchenhauben die Schwimmbahn wieder freigibt. Wenn’s blöd läuft, stellt sich die ins Wasser beförderte Person als beleidigte Leberwurst heraus. Aber dann weiß man ja auch, wo man dran ist.
In diesem Sinne: Schöne Ferien!
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