Irgendwas ist ja immer.
Es gibt diese Tage, an denen einen die leise Ahnung beschleicht, dass irgendwas im Gange ist. Dass die Welt etwas im Schilde führt. Dass Dinge passieren, die einem leicht spanisch vorkommen. Hier ist doch was. Das müssen doch auch die anderen merken. Dass heute irgendwie nicht alles ist wie sonst.
Die Ursache dafür ist einem erstmal unbekannt, es ist eher so ein unerklärliches Gefühl. Dass irgendwas in der Luft liegt. Die ganze Zeit schaut man sich um, ob nicht jemand hinter einem geht, oder ob nicht gleich irgendwo eine versteckte Kamera auftaucht, und das ganze als einen sehr schlechten Witz mit einer miesen Pointe auflöst.
Vor allem in Berlin sollte man zur Zeit aufmerksam sein, wie @puppiges zeigt:

Es hatte ja auch früher niemand die Absicht, eine Mauer zu errichten. Trotzdem kann sowas jederzeit aus Versehen passieren. Zur Zeit würde es einen ja auch nicht wirklich wundern. Das wäre eine hübsche Idee für Zensursula, diese ganzen Netzaktivisten und anderen digitalen Ferkel hinter ein analoges Stopschild aus Stein zu bringen. In Zukunft lohnt es sich jedenfalls, den Durchsagen des S-Bahn-Fahrers noch etwas genauer zuzuhören.
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Das sagen die Anderen:
Ich würde gerne zuhören. Wenn die bloß nicht immer so nuscheln würden.
Gepostet von bunki (alias bunkinho) am 16. Juni 2009 um 11:29.Hihi, großartig! :-D
Gepostet von Brandungskieker am 16. Juni 2009 um 18:29.Wenn die Partei erstmal an der Macht ist, steht die Mauer schneller wieder als der S-Bahn-Fahrer gucken kann.
Gepostet von bosch am 16. Juni 2009 um 22:08.Mit Sicherheit hat sich der S-Bahn-Fahrer heimlich ins Fäustchen gelacht. Der Schuft.
Gepostet von Puppe am 16. Juni 2009 um 22:25.Eine PSY-OP der BVG? Wehret den Anfängen!
Gepostet von moeffju am 17. Juni 2009 um 10:17.