Heute möchte ich keinem einzelnem Tweet huldigen, sondern gleich einem Twitterer in all seiner wortgewandten Größe. Ihr liebt diesen Kerl und möchtet ihm bedingungslos folgen. Ihr wisst es nur noch nicht. Das ist natürlich schade, aber um euch nunmehr beherzt dieser Unkenntnis zu entreißen, gibt es schließlich Twitkrit. Jenen Ort in teh interwebs, wo die vor so manche Sau dahin getwitterten Perlen endlich Anerkennung finden.
Kennen dürftet ihr besagten Mann immerhin schon länger, denn sein Video “Noah takes a photo of himself every day for 6 years.” ging durchs weltweite Netz wie das heiße Messer durch die Butter und auch seine Arbeiten als Fotograf dürften sich ruhig als ziemlich populär einstufen lassen. Zu den 140 Zeichen hat noahkalina für Internetverhältnisse gelinde gesagt eher spät gefunden – nur 1 Tag entspricht schon 9 LOLcatsleben, man stelle sich das einmal vor! – aber mich als bekennende Skandinavienliebhaberin zog er flugs auf seine stoisch dreinblickende Seite, als er in jenen Anfängen befindlich folgendes schrieb:

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Ich weiß nicht, ob Teile der werten Leserschaft schon einmal durch den Frognerpark flanierten, aber jene die es taten, wissen um diese wahren Worte und werden meiner Entzückung erst recht in Anbetracht des vortrefflichen Spiels mit Redewendungen beipflichten. Genau deshalb sind mir die zwar seltenen, aber zumeist einfach äußerst treffenden Botschaften Mr. Kalinas jedenfalls eine reine Wonne. Er trifft den Nagel auf den Kopf und damit auch gerne mitten ins Herz:

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Doch scheut er sich nicht neben derlei Lieblichkeiten und professionellen Ratschlägen, auch das ein oder andere heiße Eisen anzufassen. Der Typ ist eben vielseitig talentiert und seine Botschaft hör’ ich wohl, jetzt müssen wir nur noch daran glauben:

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Ich sage also “Yes we can!” (und zahle dafür mächtig drauf, weil in die Phrasenkasse ein). In diesem Sinne: Gute Nacht und folgen Sie diesem Mann.






