Ein beliebtes Thema auf Twitter sind Sprichwörter und Redensarten, am liebsten natürlich abgewandelt, im Idealfall möglichst originell verfremdet. Der Klassiker in diesem jungen Wortsport ist dabei die Morgenstund, die mit und ohne Gold im Mund gerne mal verzwischert wird. Als Beispiel seien hier zwei Morgenstundperlen genannt, die bei aller Wertschätzung aber nur den Spannungsbogen bilden, bis wir zu dem eigentlichen Twitkrit-Tweet der Redensartverdrehung kommen:

@DerEchte kombiniert die Morgendstund mit einer weiteren Redensart:

derechte

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@Ennomane tauscht Material und Körperteil des bekannten Sprichwortes und kommt zur surrealen Morgendstund-Conclusio:

ennomane

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Doch nun, liebe Twitkrit-Leser, wollen wir mal schauen, was man noch so durch Verdrehung von Redensarten in Kombination mit wortstarken Bildern auf unter 140 Zeichen – es sind genau 100 – zu leisten vermag. Bitte zurücklehnen, anschnallen und ganz langsam und vorsichtig runterscrollen, um den wunderbaren Tweet von @bhrgero zu genießen, der unbenommen des vielleicht traurigen Erkenntnisgewinns für den Autor, dem diese Meldung vorausgegangen sein muss, für mich der Tweet der Woche ist:

 

 

 

 

 

 

bhrgero2

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Also ich finde:

Das sagen die Anderen:

Faustus

Da kann ich nur mit meinem Spruch antworten: Wer andern eine Grube gräbt hat Gold im Mund.

Gepostet von Faustus am 29. Mai 2009 um 18:01.
beetFreeQ

@Faustus: Hehe, exakt den selben Spruch hab ich heut auf der Arbeit auch gebracht – aber ebenfalls nicht getwittert ;)

Gepostet von beetFreeQ am 29. Mai 2009 um 18:51.
Faustus

Hm, doch, genau den hab ich schon getwittert. Weiß nicht, warum er nicht gefunden wird. Circa zeitgleich kam “Wer im Glashaus sitzt fällt selbst hinein”. War gar nicht so lange her

Gepostet von Faustus am 30. Mai 2009 um 00:47.