Vollblut-Ottensener, Vollblut-Blogger, Vollblut-Paulifan, der Mann, dem der erste Real-Tweet gewidmet wurde! und überhaupt: @ring2 pustet wie kein Zweiter seit mehr als einem Jahrzehnt seine Leidenschaften in den elektronischen Äther. Wir freuen uns sehr, diese heute auf Twitkrit päsentieren zu dürfen:

Twitterture automatique

Je straffer das Format, desto freier der Inhalt. Diese Gesetzmäßigkeit fällt schon bei Weblogs auf, wenn man die Zeit und den Autoren als Maß gebende Formatierung begreift.

Denkt man sich das Autorenprinzip weiter und das Format enger, landet man bei Twitter und der Erkenntnis, dass jeder Tweet im Grunde ein psychologisch wirksames Konstrukt bildet, das Teile der Autorenpersönlichkeit hinaus entführt. In eine Welt, die manchmal Schwierigkeiten hat, sie einzuordnen, diese Fragmente, überrumpelt von einer Direktheit, die sich ohne die Erfahrungen des Autoren nicht erschließen. Man könnte auch sagen, ohne Macke kein Sinn.

Löst man nun noch weitere sprachformale Barrieren auf, brandet das, was in uns ist, frei assoziiert in eure Zeitlinie. Ecriture automatique, very persönlich.

Das ist manchmal verwirrend nah dran, geradezu entlarvend, was sich in uns an Bildern aufgebaut, hat zu einem gewissen Sujet. Die Liebe in Abgrenzung zu einer Farbe, einer Institution und dann, auf den ersten Blick ohne Zusammenhang: #Lehmann.

the mutti
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„Das automatisch Niedergeschriebene, welches sich einem planvollen Aufbau ebenso widersetzt wie einer nachträglich zensierenden Korrektur, … postuliert die unbewussten, traumhaften und spontanen Elemente menschlicher Eingebung als Grundlage für eine neue Art der Kreativität.“ (wikipedia)

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Also ich finde: