Verzeihung liebe Leser, aber ich bin doch auch nur eine Sklavin dieser hormonschwangeren Frühlingsluft und reihe mich jetzt einfach mal fröhlich hüpfend in jenen thematischen Bereich ein, welcher sonst eher den werten Herren der twitkritisierenden Schöpfung zugeordnet wird. Jene haben mir nämlich verraten, dass Geschriebenes mit sexuell angehauchtem Inhalt – sie nennen gern, diskret wie sie sind, bloß das Stichwort „Körper“ und kichern dann leise in sich hinein – durchaus große Anziehungskraft auf den gemeinen Text-Rezipienten ausübt. Nun gut, was der Werbung mehr als recht ist, soll uns doch nur billig sein, oder? Sogar unter 140 Zeichen lässt sich schließlich herrlich explizit werden. Wie sich das wiederum auf die Gefolgschaft auswirkt, hat der geschätzte Kollege Grau vor kurzem dann auch sogleich im Selbstexperiment erprobt:

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Hm, nichts für ungut, liebster Mitstreiter, aber hier war die Umsetzung der Theorie wohl eher leidlich erfolgreich. Allerdings könnte es sein, dass du in diesem Fall schlicht dem falschen Geschlecht angehörtest? Die weibliche Seite hat da nämlich ganz andere Erfahrungen gemacht:

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Okay, gehen wir also von dieser wirklich repräsentativen Studie mit ganzen zwei Teilnehmern aus und beleuchten das Resultat vor dem Hintergrund der allseits beliebten Gender Studies, müsste ich doch jetzt nur noch etwas wie ****** oder ***** und vielleicht auch ************* (wobei das natürlich schon extrem unter der sprichwörtlichen Gürtellinie wäre) schreiben und hätte plötzlich unfassbar viele Kommentare als auch Leser. Habe ich das so richtig verstanden?


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Also ich finde:

Das sagen die Anderen:

daily

sex sells, die ganzen Beiträge hier haben was davon …

Da gibts doch auch diese ganz konkrete Seite, bei der man erotische Geschichten weiterschreiben kann… Wär das was?

Gepostet von daily am 16. April 2009 um 20:58.