Twitkrit

Jubiläumsgasttwitkrit (JGT) 4: Nilzenburger ist, was er isst

Als Blogger rettet er unser wunderschönes Erdenrund, indem er sich fleißig die Finger für den Weltfrieden wund tippt. Doch als wäre dies nicht schon genug der beherzten Aufopferung, ist er auch bei Twitter stets in seiner hehren Mission unterwegs, um das Zwitscheruniversum in einzigartiger Weise zu bereichern und beglücken. Wir sind daher sehr stolz, dass er dem Ruf der Harmonie bis in die kuschelige Twitkrit-Redaktion gefolgt ist und uns an seinen Gedanken zur flatterhaften Micro-Blogging-Bevölkerung teilhaben lässt. We heart u too, lieber Nilz!

Wie mir Tweets die Gesundheit versauen

Ich sitze mit einer Schachtel Toffifee vor dem Rechner. Die kleinen Karamel-Pralinen sind im Handumdrehen verschluckt, lange brauche ich nie für eine Schachtel. Dabei schaufel ich die nur unkonzentriert in mich hinein, bis plötzlich alle Fächer in dem goldenen Plastik-Tray leer sind. Das schlechte Gewissen macht sich in mir breit. War das jetzt eine vollwertige Mahlzeit? Hätte ich nicht noch etwas richtiges essen sollen, bevor ich mir den Magen mit einer Schoko-Haselnuss-Karamell-Melasse verdorben habe? Zum Glück gibt es Twitter, zum Glück twittert @mathiasrichel und zum Glück kam sein tweet im richtigen Moment, bevor ich mich aus dem Fenster stürzen konnte. Ich bin gar kein süsskram-fressender Couch Potato! Ich bin jung!

marzipankuchen
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So beruhigt gehe ich erstmal auf den Balkon um eine Zigarette zu rauchen. Nikotin beruhigt ja (zumindest meine) Nerven. Aber als ich da so stehe, denke ich mir: Sollte ich nicht vielleicht doch aufhören mit dieser elendigen Sucht? Sollte ich nicht alle Kippen aus meinem Leben verbannen? Ist es nicht an der Zeit? Aber wie schlimm wird es dann mit zum Beispiel Toffifee? Werde ich meine persönliche Bestleistung im Blitzverdrücken einer ganzen Packung etwa noch um Weiten einstellen? Und als wäre diese ganze Beunruhigung nicht genung, werde ich auch noch bestätigt von @mspro:

dickwerden
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Nun gut, denke ich mir. Das muss alles nicht sein. Ich kann ja versuchen eben nicht auf die Süsskramfalle reinzufallen, sondern mich stattdessen mit gesunden Snacks vom rauchen abzulenken. Obst wäre da wohl angebracht. Und damit es nicht immer nur Bananen sind, sollte ich Vielfalt walten lassen. Pah! Welch naiver Gedanke! Der Irrglaube, durch Obst essen Gefahren abzuwehren, kann sehr einfach überführt werden. Und zwar von @eigenart:

osterei
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Ich seh es ein. Es gibt kaum gefährlicheres als gesunde Ernährung. Ich bleibe lieber jung und verrückt. Bei fast jedem Wetter. Und wer sich über dieses bizarre Schlussfazit wundert, dem sei gesagt das ich das nur gezogen habe, um als Bonus meinen absoluten Lieblingstweet einzubauen. Denn schliesslich haben wir ein Jahr Twitkrit und wo und wann, wenn nicht jetzt und hier, wäre die Gelegenheit dafür. Folgenden Tweet lese ich alle paar Wochen mal wieder und lache jedesmal drüber. Der wurde geschrieben als sich binnen Minuten der Himmel über Berlin zu einer schwarzen Masse zusammenzog, es plötzlich donnerte und schwere Hagelkörner die Passanten erschreckten. In diesen 125 Zeichen steckt alles was einen guten Witz ausmacht: Timing, Ernsthaftigkeit, Absurdität und eine Knallerpointe. Der Mann hat zu Recht so viele Follower. Und ich habe mich schon alleine dafür gefreut, mich jemals bei Twitter angemeldet zu haben:

hagelgewitter
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Happy Birthday Twitkrit! Aufs nächste Jahr! I heart u.

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Jubiläumsgasttwitkrit (JGT) 3: Märchenstunde mit @343max

“Gut”, “Ach”, “Joah” und “Schon ganz Okay!” sind die Attribute, wenn man Twitterer nach ihrer Meinung zu @343max befragt. Kurz: er gilt als einer besten Twitterer in der deutschsprachigen Twittosphäre. Seine Tweets sind deshalb nicht aus Zufall – oder gar aus irgendwelchen persönlichen Verstrickungen – häufig Thema dieses Blogs. Um so mehr freuen wir uns über seinen ersten Gastbeitrag zum Twitkritgeburtstag!

Die Geschichte vom Twitkritter auf der Erbse

Vor langer langer Zeit, als der kleine Dienst Twitter noch so irrelevant war, dass noch nicht mal Spon und Zeit Artikel darüber schrieben wie irrelevant Twitter doch ist, da ging so eine Brummen und ein Summen durch Twitterland. Es sollte sich was bewegen, jeder wollte mit dabei sein, da setzen sich die drei tapferen Gesellen Sabine, Peter, Klaus und Biggi* zusammen und dachten sich “meh, alle machen jetzt was mit Twitter” – das war natürlich gelogen, eigentlich machte niemand was mit Twitter und alle wollten nur was mit Twitter machen, wenn sie denn Twitter überhaupt kannten, denn Twitter war ja noch irrelevanter als es jetzt ist – “alle machen jetzt was mit Twitter, wir sollten auch was machen.” Nur was sie mit Twitter machen sollten, das wussten sie nicht. Sie hätten natürlich ein Twitter in Braun machen können, so wie Pownce oder ein Twitter das erst recht niemand nutzt, so wie jaiku, oder ein Twitter bei dem sich jeder nur denkt “WTF!?” wie Plurk, aber dafür hatten unsere drei Helden leider nicht das Wagniskapital.

Da meinte die tapfere Stephi: “Lasst uns doch das machen, was wir am besten können! An allem ein wenig rumkritisieren.” Und alle waren so lala begeistert. Schnell war ein WordPress Blog aufgesetzt und die Archiv- und Suchfunktion aus diesem entfernt. Und als dann noch eine Hintergrundfarbwahlkommission gegründet war, konnte es schon losgehen.

Schnell waren ein paar Tweets gefavt und die ersten Kritiken geschrieben. Doch so recht wollte niemand etwas von Twitkrit wissen, nur gelangweilt kletterten die Besucherzahlen hin und wieder ein Stüflein auf der Besucherzahlenleiter. “Wir müssen mehr so meta!” meinte der forsche Reiner. “Lasst uns all die Twitterer an einem schönen Sommerabend in einen stickigen Raum sperren und ihnen Tweets vorlesen bis ihnen die Ohren glühen und dabei Wodka trinken!” “Au ja, so lasst uns dies tun!” riefen die fröhlichen Twitkritter, denn sie sperrten gern mal Leute in stickigen Räumen ein und Wodka tranken sie sowieso den lieben langen Tag.

Und so planten sie und schufen sie und googledocten sie dass es nur so ein Freude war. Alles sollte perfekt laufen am großen Twitterlesungstag. Und es war ein voller Erfolg! Das Radio war ganz angetan, das Internet-Fernsehen livte, das Feuilleton war ganz begeistert und selbst die Besucher fanden es echt ganz okay, wenn man ihnen nur genug von dem Wodka abgab.

So gingen sie mit vor Stolz geschwellter Brust nach Hause und bereiteten die nächte Twitterlesung vor. Und die übernächste und die überübernächste und die überüberübernächste. Und gaben Interviews, in denen sie erklärten, dass Twitter ja doch gar nicht so irrelevant ist und dass das doch alles eh wurscht ist und lieber alle mehr Wodka tirnken sollten.

Und wer das jetzt gelesen hat, der weiß, warum manche Leute lieber doch keine Gastartikel schreiben sollten.

PS: Eigentlich sollte ich hier ja einen Tweet kritisieren. Hab ich jetzt aber nicht. Darum klatsche ich jetzt so ganz unmotiviert einen Tweet dran, der überhaupt nichts mit der Geschichte von unseren tapferen Twitkrittern zu tun hat. Außer, dass er genau so alt ist wie die Twitkritseite. Und irgendwas mit dem Altern zu tun hat. Und echt lustig ist. Macht euch eure eigenen Gedanken!

sascha
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* Namen von der Redaktion geändert

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Jubiläumsgasttwitkrit (JGT) 2: Anke Gröner und die Ruckrede

Anke Gröner (@ankegroener), unser aller Idol in Sachen Qualität und urste aller Ur-, sowie aste aller A-Bloggerinnen, ist unserem Ruf gefolgt, eine Gasttwitkrit zu schreiben. Ihr schallendes Plädoyer für mehr Qualität lässt auch uns unsere Häupter senken. Weltverbesserung, das muss auch im Internet begriffen werden, geht nicht ohne Anstrengung. Anke tat den ersten Schritt. Twitkrit wird ihr folgen!

Eine Verantwortung gegenüber der nächsten Generation

Wir hartnäckigen Printleser wissen: Das Internet macht dumm. Google macht dumm. Facebook macht dumm. Dem möchte ich zwar emotional sofort widersprechen – „Ga nich wa“ –, habe aber keinerlei Belege für dieses starke Gefühl. Allerdings frage ich mich schon, warum seit Jahren deutsche Schüler so schlecht in diesen seltsamen PISA-Tests abschneiden und sich die Lehrer dauernd anhören müssen, sie würden den armen Kleinen anscheinend nichts Richtiges beibringen. Und nach der Schule gehen die Rotznasen nach Hause, an Mamas und Papas Rechner, die vielleicht sogar mit diesem Teufelszeug, diesem DSL, ausgestattet sind, das die Kinder, die schon in der Schule nichts lernen, dazu verführt, ins nichtsnutzige Internet zu gehen, wo sie noch blöder werden.

Deswegen möchte ich heute eine Lanze brechen. Für mehr Qualitätsinhalte im Internet. Für mehr Wissensvermittlung statt Katzenbilder in Blogs. Für mehr Faktenreichtum auf Twitter. Mitlesende! Römer! Völker der Welt! Wir haben eine Verantwortung! Und das nicht nur den Schülern gegenüber, die sich zu uns flüchten, um Weisheit vermittelt zu bekommen, nein, auch Klein- und Kleinstkinder müssen wir retten. Schon die Allerjüngsten unter uns sollten so früh wie möglich Wissen aufsaugen – nicht nur, um für das Leben gerüstet zu sein, sondern vor allem, um schlicht und einfach nicht zu verhungern:

denktaku
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Jubiläumsgasttwitkrit (JGT) 1: Real Nerdcore, baby!

Wir beginnen die Jubiläumswochen mit einem echten Nerdcore. René bleibt sich auch für uns treu und masht alte Twitkrits mit aktueller Politik, Selbstreflexion, und Sex zu einer wunderbaren Lobhudelei auf uns. Herzlichen Dank!

Es hat etwas ironisches, wenn ausgerechnet ich als bekennender Kopier-Blogger und nur sporadisch twitternder Kritiker des Gebildes, das ich den „schönen Text“ nenne, hier etwas zum einjährigen Bestehen von Twitkrit schreibe, denn die Damen und Herren in diesem feinen Weblog widmen ihre Zeit ja vor allem der Poesie, die dann und wann in 140 Zeichen gepresst wird. Aber nun, auch ich weiß durchaus das ein oder andere wohlfeile Wortspiel zu schätzen, freue mich bisweilen ebenfalls über durch die Timeline kullernde Silben und die einfachen Wahrheiten des Lebens lassen sich meist in weit weniger als 140 Zeichen ausdrücken.

Vor einem Jahr nun schickten sich die Damen und Herren an, um die damals ausbrechende und bis heute anhaltende Twitter-Mania mit einem Blog zu begleiten, aus dem sich dann noch eine [Kommentar der Herausgeber: naja, einige] hervorragende und äußerst unterhaltsame Lesung entwickeln sollte. Einer der ersten besprochenen Tweets war dann auch, ganz den Kritikern [nicht mit den Twitkrittern zu verwechseln!] der 140 Zeichen entgegenkommend, nicht besonders gehaltvoll.

tweetlos
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Wobei das natürlich nur eine Übersetzung des anochronistischen „Ich bin sprachlos“ in das 21. Jahrhundert bedeutet, das ja jetzt erst richtig losgeht und einem könnte angesichts jüngster netzpolitischer Entwicklungen genau das allzuleicht entfahren. Ich bin tweetlos.
Gottseidank nicht und dank eines feschen neuen Plugins für meine Website weiß ich inzwischen, wie sehr sich die Konversation, die Verlinkung und Vernetzung, kurz: Das Netz – auf Twitter abspielt. Bei
heißen Themen um Politik kommen auf eine Verknüpfung über klassische Websites ungefähr zehn über Twitter. Der Tweet zur Aktion am 23. April auf Spreeblick gegen Netzsperren war an diesem Tag der global am häufigsten geretweetete Tweet. Ich bin tweetlos, not so much. Gottseidank. Und „geretweeteter Tweet“ ist schriftbildlich übrigens mehr als hochinteressant, meine Augenbrauen durchbrechen grade meinen nicht mehr vorhandenen Haaransatz. Aber das nur am Rande.

Bereits im zweiten Posting nahm dann PickiHH die bis heute belanglose Belanglosigkeitsdiskussion auf’s Korn und zog hierzu einen hervorragend konnotierten Tweet von Frederic Valin heran, der die Diskussion in Nietzsches Tonlage sang. Auf Twitter. Solche Dimensionen sind Twitter-Kritikern [nicht mit den Twitkrittern zu verwechseln!] selbstverständlich fremd, denn die drehen sich meist nur um ihr eigenes Biotop aus totem Holz, mit dem sie nach Virtuellem werfen und sich wundern, dass sie das physisch Unfassbare nicht treffen. Logik sucht man in der Belanglosigkeitsdebatte leider vergebens.

Und dann, natürlich und nicht seit gestern, entdeckte Twitkrit den Sex.
Wahrscheinlich weil er sellt, aber auch Spaß macht, habe ich mir sagen lassen. Und deshalb schließe ich an dieser Stelle und danke Twitkrit für folgende Weisheit von Herrn Weiss, die ohne hier im täglichen
Informationsreissendemfluß untergegangen wäre:

marcel
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Ein Jahr – und kein bißchen tweise oder: Am Anfang war das Bier

Es war am 31. März 2008: @saschalobo lud zu seiner ersten – mittlerweile zur Legende gewordenen – Followerparty. Der Microblogging-Dienst Twitter war zwar damals noch weiter als heute davon entfernt, in der Mitte der Gesellschaft angekommen zu sein, aber für die Netzgemeinde, die sich in diesen Tagen anlässlich der re:publica08 in Berlin versammelte, waren die kurzen Textbotschaften bereits ein Teil der Infrastruktur geworden.

So brauchte es auch weder Blut, Schweiß noch Tränen, sondern lediglich eine begrenzte Menge Flaschenbier als Katalysator für die Geburt der Idee zu Twitkrit. @mspro und ich wollten einen Weg finden, um die im reißenden Strom vorbeirauschende Twitteratur vor ihrem schnellen Untergang zu bewahren. Von Anfang an dachten wir dabei nicht nur an kleinodige Perlen, sondern auch an Schundtwitteratur. Alles muss bei uns seinen Platz haben. An diesem Tag allerdings sollte es bei der Idee, die keine Schnaps- sondern vielmehr eine Bieridee war, bleiben.

Wenige Wochen später traf ich @mspro zufällig in Hamburg wieder, und nur einen Tag später fand sich unser Manifest bereits im Netz, die erste Twitkrit erschien am 27. April 2008. Viel ist passiert seitdem: zahlreiche andere Weblogs haben bereits in den ersten Tagen über uns berichtet, erste Interviews folgten und gemeinsam mit @saschalobo haben wir die Twitterlesungen ins Leben gerufen. Ein bißchen wundern wir uns selbst, dass wir es länger als 140 Tage ausgehalten haben, fast jeden Tag einen Tweet zu rezensieren – und doch feiert dieses Weblog nun seinen ersten Geburtstag.

All das war nur möglich dank unserer großartigen Autoren @PickiHH und @bjoerngrau, die von Anfang an mit viel Herzblut dabei sind, @LorettaLametta, die uns in den ersten Monaten begleitet hat, sowie @textundblog und @marthadear, die etwas später zu uns gestoßen sind und die wir nicht mehr missen möchten. Unser Dank gilt aber auch unseren Gastautoren, die unser Projekt mit wunderbaren Beiträgen bereichert haben, sowie allen Twitterern, die wir besprochen haben und natürlich unsern vielen Lesern.

Ab kommenden Montag wird es eine rauschende Twitkrit-Geburtstagswoche geben, die die Welt noch nicht gesehen hat. Dies nicht nur, weil es noch nie zuvor einen Twitkrit-Geburtstag gab, sondern auch, weil uns zahlreiche fabulöse twitternde Gäste mit ihren Beiträgen beglücken werden. Wir sind darauf mindestens genauso gespannt wie Ihr.

Es feiern, freuen und trinken Bier mit Euch in Berlin und Hamburg

@mspro und @bosch

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Zensur nein danke – Stop in the name of Twitter

bhrgero

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Ohne Zweifel ist die Internetzensur momentan zentrales Thema der Netzdiskussion. Zu Recht. Denn viel steht auf dem Spiel. Wunderbar, wie @bhrgero dem Thema mit diesem humorvollen Tweet begegnet.

Wem dies zu wenig ernsthaft ist, dem sei gesagt, dass Twitter mehr ist, als ein launiger Zeitvertreib, der auch zu politischen Themen immer mal ein Späßchen zu unserer Plaisir bereit hält. Iwo, alleine die #zensursula-Abfrage der Twitter-Search zeigt, welch enormes Informations- und Mobilisierungspotential in Twitter liegt.

Wem das Rauschen und die Redundanz von #zensursula-Tweets zu groß ist, dem sei @zensursulawatch empfohlen mit komprimierten Hinweisen und Retweets zum Thema.

Über Twitter (egal auf welchem Weg, da mag jeder seine für sich optimale Strategie verfolgen) lassen sich jedenfalls wichtige Informationen am schnellsten empfangen und verbreiten. Als Beispiel zum Abschluss zwei wichtige Artikel zum Thema falscher Kampf gegen Kinderpornographie und Bedrohung der Grundrechte im Netz – beide natürlich gefunden über Twitter:

Zensur nein danke! Stop in the name of Twitter.

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