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Ein Blick auf den Kalender sagt: “Es ist Frühling.” Ein Blick aus dem Fenster sagt: “Es ist Winter.” Ja was denn nun? Wir schreiben März 2009, genauer gesagt, Ende März 2009 und in der Hansestadt Hamburg fällt der Schnee in riesigen Flocken vom Himmel.

@dtrabert bedient sich in ihrem Tweet der Technik des Reframings. Ein Blick in die freie Onlineenzyklopädie verrät uns zu diesem Verfahren aus der Systemischen Familientherapie:

Durch die Umdeutung wird einer Situation oder einem Geschehen eine andere Bedeutung oder ein anderer Sinn zugewiesen, und zwar dadurch, dass man versucht, die Situation in einem anderen Kontext (oder “Rahmen”) zu sehen.

Der richtige Psychologe mag dieses Vorgehen möglicherweise wahlweise für Küchenpsychologie, Einbildung oder Humbug halten, uns beschert die Autorin mit ihrem Tweet jedoch angesichts des für diese Jahreszeit unerwünschten aus feinen Eiskristallen bestehenden Niederschlages ein paar unerwartete Frühlingsgefühle.

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Also ich finde: