Ach, Twitter erklären… ich habe es aufgegeben. Längst antworte ich auf die durchaus berechtigte Frage nach dem Nutzen von 140-Zeichen-Nachrichten nur noch mit einem „Probier’s aus!“, um nicht sogleich mit halbseidenen Gütesiegeln bedacht zu werden, die Nicht-Kenner doch allzu gerne blind verteilen. Das funktioniert recht gut und unsereins muss sich nicht als verfehlter Missionar gebärden, sobald der Skeptiker seine Zweifel dennoch fest an sich drückt.

Aber seine Gedanken zu Tweets zu notieren? Ja, gar etwas wie Twitterlesungen zu organisieren? Da könnte ich auch gleich versuchen, meine Oma von den immensen Vorteilen eines XING-Accounts überzeugen zu wollen. Mehr als Verwunderung in ihrer reinsten Form erntet man in den meisten Fällen nämlich kaum, wenn man derlei Freizeitaktivitäten beschreibt. Als hätten meine Eltern es versäumt, mir eine ordentliche Ausbildung angedeihen zu lassen und ich würde lediglich digital bohemierend mit rosa verpixelten Augen durch diese weite Welt wandern. Dabei habe ich doch stets…

jodeldiplom

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… und könnte alle jederzeit im zweiten Futur bei Sonnenaufgang alt aussehen lassen. Komisch, dass manche das komisch finden.


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Also ich finde: