Gibt’s da nicht was in Open Source?
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Ein Ereignis, das ganz sicher die halbe Welt in tiefe Trauer stürzte, war der Fall Adolf Merckle. Der beliebte Pharmaphilantrop hatte ob schlechter Geschäftszahlen und wahrscheinlich auch der Schlechtigkeit in der Welt wegen die Flucht nach vorn angetreten. Als er am Bahnsteig stand. Als ein Zug kam. Passend twitterte die nicht allseits, aber doch weithin geschätzte Kollegin @Lanu:

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Aber halt! Twitterte? Gab’s da nicht nicht was in “Open Source“? Das fragte sie sich wohl, als ihr bereits vor geraumer Zeit das Leben in unseren Reihen zu mainstreamig (oder so) wurde und so zog sie mit Sack und Pack um. Nach identi.ca.
Identi.ca. Dieser beste (moralisch) und schönste (@evan) aller Twitterklone hatte die Herzen vieler deutscher Microblogger im Sturm erobert und so gründeten sie ihre kleine, kuschelige (böse Zungen sagen: gähnend langweilige) Selbertversorgerkommune und twittern ab sofort in Biolatschen. So eben auch @Lanu.
Allein, sie richtete einen Nachsendeauftrag ein, wie man sowas nur bei identi.ca findet, der uns Twitterer über ihre Gedanken auf dem Laufenden hält. Und so wäre es grundfalsch, Lanus “Tweet” zu besprechen. Nein, wir sollten uns hineinbegeben in die Niederungen dieses ostwestfälischen Biohofs, vorbei am Kräutergarten, über die Hüner gestiegen und weiter durch die leeren Straßen von identi.ca gewandelt – bis wir ihn gefunden haben: den originalen “Dent“. Ja, “Dent“. Die nennen das wirklich so. Und hier ist er:

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(Nun wurden wir bei Twitkrit bereits mehrmals darauf hingewiesen, dass der Ausdruck “Tweets besprechen” sich doch sehr nach “Warzen besprechen” anhört. Aber was soll man dann erst mit “Dents besprechen” assoziieren? Die Beschwörung eines Weisheitszahns? Voodoozauber gegen den Zahnarzt?)
Egal, wir bei Twitkrit beobachten natürlich auch – und zwar durchaus wohlwollend – das Treiben auf diesem viertelausgebuchten Ponyhof, verbleiben aber dennoch lieber in der Rasanz und dem kulturellen Überangebot, hier in der Metropole, die niemals schläft. Unserem geliebten Twitter.
Allein schon – hallo? – “Dentkrit“? Niemals!










