Schnell! Wer wird Millionär? Du? Die Stille auf dem heißen Stuhl. Die Millioneneurofrage! Du weißt die Antwort nicht. Dein Telefonjoker ist frei wählbar! Wen rufst Du an?

Gehen wir diese Frage doch einfach mal historisch an.

Erkenne Dich selbst!“ schnauzte das Orakel dem armen Sokrates entgegen. So ein Arschloch von Orakel! Die gleichnamige Firma wollte für ein Programm, das selbiges nur dann sagen konnte, wenn man es vorher eingegeben hatte, zeitweise bis zu einer Millionen Dollar haben. Yahoo dagegen glich mehr einer tiefen dunklen Höhle, in deren verästelten Gängen man sich immer wieder zu verlieren drohte. Altavista dagegen brabbelte. Zwar nur unverständlichen Scheiß, aber dafür sehr viel.

Doch dann, pünktlich zum Millenium, kam Google. Google war das erste brauchbare Orakel. Vor allem, als es anfing die Wikipedia zu indizieren. Noch heute sitzt man vor dem Rechner und verspürt ehrfurchtsvoll diese Macht in den Händen, für die alle Könige und Herrscher der Geschichte sämtliche Weltreiche eingetauscht hätten.

Aber perfekt? Nein, perfekt ist auch Google noch nicht. Jeder, der ein Blog betreibt, fischt manchmal seltsame Google-Searchrequests aus seinen Referrern: „Du, Google, sach ma, da war doch mal diese Veranstaltung …„, „Hallo, ich habe letztens in Karlsruhe dieses Mädel gesehen und will jetzt wissen, wie ihre Telefonnummer ist„. Zwar hellen diese Requests dem Blogbetreiber ab und an die Stimmung auf, aber weniger schadenfrohe Naturen bemitleiden diese Menschen natürlich, denn sie wissen, Google wird ihnen nur ein „erkenne Dich selbst“ husten. Allerhöchstens!

Wen also würde man anrufen? Also ich würde @kcu anrufen.

kcu
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Und zwar weil er weiß, wen man fragen muss.


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Also ich finde: