„So Tage“, es gibt sie einfach. Wir kennen sie alle. Das Wissen um jene Phasen merkwürdigen Befindens gehört quasi zum unausgesprochenen schlechten Gut der Allgemeinheit. Den einen wurmt lediglich der frühe Vogel, der andere ist schon mit dem falschen Fuß aufgestanden und wird fortan ständig auf selbigem erwischt. Da nimmt das Unglück seinen unheiligen Lauf und lässt uns konsequent gegen Wände, Möbelstücke oder auch andere Mitmenschen rennen, beutelt uns wild, bis wir als arm bezeichnet werden können. Einige werden darüber sogar zum Tropf. Wahrlich, kein schöner Anblick.

Wer zudem wie ich in jungen Jahren ein paar zu viele Trickfilme gesehen hat, dem schwebt die kleine graue Wolke, aus der es selbstverständlich nur auf dichdichdich und niemanden sonst hernieder regnet, förmlich vor dem geistigen Auge. Gäbe es diese wirklich, erledigte sich durch das frustrierend frische Nass von oben ja wenigstens auch das Thema des „Bad Hair Days“ von selbst, welcher selbstverständlich händchenhaltend mit „so Tagen“ einhergeht. Aber nö! In jenem Fall stirbt man oft mit wirrem Haupthaar für sich allein, in verknotete Kopfhörerkabel eingewickelt und von Zahnpastaflecken auf dem Lieblingspullover umrahmt. Nur muss sich niemand sorgen, denn so sicher wie wir alle wissen, dass es sie gibt, ist uns ebenfalls bewusst: auch der schlimmste von „so Tagen“ geht vorbei.

Sollte es euch jedoch wieder einmal erwischen und ihr im Angesicht der viel zu langsam verrinnenden 24 Stunden nervös mit den Zähnen knirschen, möchte ich an dieser Stelle schlicht die beste Medizin empfehlen, welche in jüngster Zeit den getippten Weg unter 140 Zeichen fand:

tanzen hilft
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Aus waghalsiger eigener Erfahrung kann ich nämlich sagen: stimmt!

(Disclaimer: Die Twitkrit-Redaktion übernimmt trotzdem keine Haftung für eventuelle Unfälle in Haushalt, Büro oder an anderen Orten.)


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Also ich finde: