Es sind ja nicht immer nur die Tweets. Das was an Twitter reizt, ist oft genug das, was man die Differenz des Anderen nennt. Denn oft genug ist der Andere der ganz Andere. Der, der jenseits der Vorstellungskraft anders ist, der überraschend hereinbricht oder einfach eine hereinbrechende Überraschung nach der anderen in die Timeline hackt.

Es sind die Exemplare Mensch, die durch ihr Anderssein ein gewisses ethnologisches Interesse wecken. In der Realität kann man ihnen aber leider nicht auf dem Heimweg folgen und sie durch ihre Fenster beobachten. Wer eine solche ethnologische Neugierde entwickelt, ist aber bei Twitter gut aufgehoben. Denn dort versammelt sich nicht nur der ganz normale Wahnsinn, wie du und ich, nein, auch der außergewöhnliche, der ganz andere Wahnsinn, stellt sich hier selber aus.

Ich folge mehrerer solcher Exemplare. Es ist dabei gar nicht so leicht zu bestimmen, was sie anders macht. Es sind oft ihre Meinungen, die so ganz anders sind oder sich ganz anders begründen. Aber auch die Reaktionen auf Ereignisse, oder ihr Verhalten in gewissen Situationen. Dabei reicht meist der einzelne Tweet nicht aus, diese Andersheit darzustellen, oder gar ihr gerecht zu werden. Das stellt sich erst mit der Summe der Tweets ein, über lange Beobachtungsstrecken in der Wildbahn, sozusagen.

Doch ganz selten lässt ein einzelner Tweet diesen Abgrund des Anderen erahnen:

plom
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Also ich finde: