What are you doing? fragt uns Twitter und wir geben bereitwillig Auskunft (oder auch nicht). Deshalb liegt es auf der Hand, dass viele Tweets das Abarbeiten von ToDoListen behandeln. Getting things done and tweet about it, oder so. Viele Punkte, die wir in der Timeline unserer Follower lesen, bedeuten gleichsam ein Durchstreichen, Abhaken oder In-die-virtuelle-Tonne-Treten einer noch zu erledigenden Aufgabe.

Dabei werden wir im Zeitkontinuum der Twittersphäre manchmal sogar Zeuge des ganzen Prozesses von der Aufnahme eines ToDos (Muss noch ’ne unangenehme Mail an Kunden raushauen.), über die Prokrastination Aufschiebung (Heute Mail doch nicht geschrieben, kann ich auch noch morgen machen.), bis hin zur tatsächlichen Inangriffnahme der Aufgabe (Jetzt schreib ich endlich mal die blöde Mail.), kulminierend in der tatsächlichen Erledigung (Mail raus!).

Ein wunderschönes Beispiel einer «Ich arbeite meine ToDoListe ab und lasse es Euch wissen»-Nachricht hat heute morgen @unreality – kombiniert mit einer freundlichen Follower-Begrüßung – abgesetzt:

unreality

[LINK]

Auf meiner ToDoListe stand heute übrigens: Freitag, Twitkrit schreiben. Was hiermit erledigt ist.


Kommentieren

Also ich finde: