Twitkrit

Vom Abarbeiten der ToTwitterListe

What are you doing? fragt uns Twitter und wir geben bereitwillig Auskunft (oder auch nicht). Deshalb liegt es auf der Hand, dass viele Tweets das Abarbeiten von ToDoListen behandeln. Getting things done and tweet about it, oder so. Viele Punkte, die wir in der Timeline unserer Follower lesen, bedeuten gleichsam ein Durchstreichen, Abhaken oder In-die-virtuelle-Tonne-Treten einer noch zu erledigenden Aufgabe.

Dabei werden wir im Zeitkontinuum der Twittersphäre manchmal sogar Zeuge des ganzen Prozesses von der Aufnahme eines ToDos (Muss noch ‘ne unangenehme Mail an Kunden raushauen.), über die Prokrastination Aufschiebung (Heute Mail doch nicht geschrieben, kann ich auch noch morgen machen.), bis hin zur tatsächlichen Inangriffnahme der Aufgabe (Jetzt schreib ich endlich mal die blöde Mail.), kulminierend in der tatsächlichen Erledigung (Mail raus!).

Ein wunderschönes Beispiel einer «Ich arbeite meine ToDoListe ab und lasse es Euch wissen»-Nachricht hat heute morgen @unreality – kombiniert mit einer freundlichen Follower-Begrüßung – abgesetzt:

unreality

[LINK]

Auf meiner ToDoListe stand heute übrigens: Freitag, Twitkrit schreiben. Was hiermit erledigt ist.

Weiterlesen

Sendepause

[Link zur Suche]

Manchmal würde man gern, kann aber nicht. So auch heute. Daher mache ich einen Tag Twitkrit-Pause und bitte um Nachsicht. Morgen geht es an dieser Stelle wie gewohnt weiter

Übrigens: Wir freuen uns stets über lesenswerte Gastbeiträge. Ihre unvollständigen Bewerbungsunterlagen richten Sie bitte an kritiker(ät)twitkrit(punkt)de.

Weiterlesen

Selbstreferentialität [update]

Wir nicht! Wir sind nicht selbstreferentiell. Wir bloggen schließlich über das Twittern, statt über das Bloggen zu bloggen oder über das Twittern zu twittern. Um genau zu sein, twitkritten wir. Und wenn wir hier nur mal kurz erwähnen, dass da jemand anderes das auch mal tut, dann ist das noch lange nicht meta, und wenn, dann jedenfalls nur ein bisschen. Jedenfalls nicht so wie Twitter, dieser selbstreferenzielle Scheiß, der immer auf sich selbst verweist (meistens auch noch zurück), aber darauf haben wir schon mal hingewiesen.

Das mag den einen oder anderen ja durchaus stören. Doch halten wir selber diese Kritik mehr oder weniger für, naja, unakademisch. Was aber nicht heißen soll: dumm. Es geht viel mehr um Erfahrungswerte, die man im kokreten Kontext, vor allem der Geisteswissenschaft, unumgänglich sammelt. Denn wenn man sich dort betätigt, dann kann man sogar über die Selbstreferentialität von Twitter nur müde lächeln. Weiß @maenki:

maenki
[Link]

Weiterlesen

Schadenfreude

curi0usities
[Link]

Herrlich, daß eingeschlafene Körperteile immer wieder für so ein Amusement sorgen können. Und auch, wenn wir nicht immer, wie bei @curi0usities, die volle Länge des Witzes präsentiert bekommen, haben wir doch sicher alle genug Phantasie, uns nach seiner Vorlage die örtlichen Abgänge, die nach der folgenden Feststellung passieren werden, vorzustellen….

spitblog
[Link]

Weiterlesen

Schnee, der auf Twitter fällt

In Twitkrit haben wir schon einmal versprochen, dass es um’s Wetter gehen wird, doch damals war es nur Spaß. Heute wird es ernst mit dem Thema Wetter. Trotzdem beginnt auch dieser Twitkrit mit einem Spaß:

digitalanger

[LINK]

Selten wurde die Twittertimeline so vom Wetter bestimmt wie an diesem Freitag-Morgen und -Vormittag. Schnee ist das Stichwort. Bundesweit. Gefühlt jeder dritte Tweet behandelt dieses Thema und macht aus Twitter heute Twetter. Schon am frühen Morgen melden Hamburger Schnee:

svensonsan

[LINK]

Berliner konstatieren am frühen Morgen zunächst: “Hier kein Schnee”. Düsseldorfer entgegnen ernüchtert: “Bei uns schneit’s eh nie”. Berliner melden plötzlich im Laufe des Vormittags aufgeregt: “Bei uns schneit’s jetzt auch”. Die Schneefronten sind quasi live auf Twitter zu verfolgen:

kopfkribbeln

[LINK]

raevynn

[LINK]

Wir erfahren, wer sich über den Schnee freut, wer ihn hasst, wer ihn herbeisehnt, oder wie er sich auf den Verkehr auswirkt. TwitPic liefert uns den schneeweißen Fotobeweis von hier und da. Don Dahlmann twittert, dass er nicht über Schnee twittert. Usw. und so fort. Ein alles beherrschendes Thema, um das auch Twitkrit heute nicht herumkommt. Moryson bringt es auf den Punkt, es darf getrost von einem Schnee-Hype gesprochen werden:

moryson

[LINK]

Die hier vorgestellten Tweets sind selbstverständlich nur eine kleine Auswahl aus dem Meer der Abundanz von Schneetweets. Für die stöberfreudige Twitkrit-Leserschaft hier noch der passende Link zur Twittersuche (Tipp: Die kann natürlich auch lokal eingegrenzt werden, Beispiel: Schneetweets aus oder über Berlin). Apropos lokal eingegrenzt: natürlich wird nicht nur aus einzelnen Städten getwettert, was das Zeug hält, sondern auch die Stadtteil-Lokalredaktionen vor Ort wissen auf Twitter vom Schneestand aus ihren Vierteln zu berichten:

_jrg

[LINK]

Welches war Euer Schnee-Tweet des Tages? Was hat dieser Twitkrit übersehen? Oder was lief noch nach Redaktionsschluss des Twitkrits in Eurer Timeline auf, was die Twetterqualitäten des Microblogging-Tools, das uns alle so begeistert, belegen kann? Hinweise dringend erwünscht und gerne in den Kommentaren erwartet.

Weiterlesen
« Ältere Einträge