Manche Dinge müssen allein der Vollständigkeit halber hier dokumentiert werden. Wir, als Trendmesser am Puls der Twittercommunity, haben ja schließlich auch eine Historikerfunktion, um kommenden Generationen die Twittereskarpaden aus der Microblogging-Steinzeit zu überliefern.

Nun denn. Zu Barcamp-Zeiten sitzen manchmal ein paar Twitterer zu viel beieinander. Und wenn sowas passiert, dann ist der weitere Verlauf des Abends unkalkulierbar.

So geschehen am Samstag Abend in der Gaststätte W. Prassnik. Eingepfercht in 60er Jahre Möbel und DDR-Chic sponnen und spackten ca. 10 Twitterer bei Kassler und Bier. Denjenigen Einen in der Runde, den wir nicht followten (Neudeutsch für „kannten“), fragten wir natürlich sogleich nach seiner Onlineidentität, die er bis dato auffallend zurückhielt. Meine konkretere Frage nach seiner Youtube-Kommentier-Identität wurde von @343max aber erfolgreich als Web2.0-Beleidigung enttarnt. Das wiederum brachte uns auf die Idee des #Beleidigung2.0-Mems. Also gleich mal raus damit:

Und und so wurde das W. Prassnik, das schon der Geburtsort der ZIA war, auch noch zum Geburtsort einer der erfolgreicheren Twittermeme. Während wir alle dann weiter in Richtung St. Oberholz taumelten und uns dort feucht fröhlich in Freibier suhlten, verselbständigte sich das Ganze im digitalen Paralleluniversum. Von den über 300 Tweets, die sich schon wenige Stunden danach per Twittersearch finden ließen, seien hier ein paar der schönsten exemplarisch vorgestellt:

zufall
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roddi2
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kosmar2
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matzeLoCal
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rerun
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roddi
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leralle
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holadiho
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deef
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blogwart2
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343max
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Also ich finde:

Das sagen die Anderen: