pompom
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Liebe Tiervermittlung,

ich habe einige Wochen damit geliebäugelt, mich hier über die Sprache Eurer Tweets lustig zu machen. Aber andererseits ist das ja ein edles Anliegen, dass Ihr da verfolgt, die armen Tiere an hoffentlich gutmeinende Menschen zu vermitteln. Deshalb ganz im Ernst: Bin ich der perverse Geist, dass mir zu solchen Tweets vor allem Blödsinn einfällt?

sita
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victoria
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Vielleicht ist das ja so eine Art Soziolekt unter Tierfreunden, vielleicht kann über Tiere mit schwerer Kindheit nur so geschrieben werden. In Foren für Eltern ist ja auch alles dutzidutzi und süß und rosahellblau. Wenn es um Schutzbedürftige geht, braucht es wohl eine Sprache, deren möglicherweise peinliche Zweideutigkeit und intelligenzbeleidigende Verniedlichung von den Sprechern komplett ausgeblendet wird. Wenn dem so ist, dann ist es mein Problem. dass ich die Wortwahl Eurer Tweets so schräg finde.
Schwierig wird es für mich desweiteren auch, wenn Viecher außerhalb von Trickfilmen, Comics, Fabeln, Märchen und so weiter zu menschlich werden, wie es im ersten Tweet mit Plomlompom Pompom passiert. Das übertrage ich dann wieder gleich auf alle Meldungen und vergesse schnell, dass Ihr ja über Tiere schreibt, was im folgenden Falle auch eher zur Verwirrung führt:

shasha
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Ich ganz persönlich ziehe es deshalb vor, mich mehr so von einer nüchternen Sprache leiten zu lassen. Da stören dann auch schräge Sprachbilder kaum noch:

familienhund
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Vielleicht hilft aber auch die die Kraft der Bilder beim Vermitteln der herrenlosen Herden:

cat


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Also ich finde:

Das sagen die Anderen: