In gewisser Hinsicht ist man ja gerne auf Partys. Aber nicht auf allen. Manchmal sind die auch öde, z.B. weil man niemanden kennt, oder nur Langweiler da sind. Man steht dann meist in der Küche rum, weil es immer einen Grund gibt, in der Küche zu sein. Fast alle heißen „Bier“.

Neu ist, dass man auf solchen Partys gar nicht mehr rumsteht, ja nicht mal mehr irgendwie anders präsent ist. (Ja, ich weiß, das ging mit Alkohol auch immer ganz gut, aber mal ehrlich, das ist doch sowas von Millenium) Heute kann man sich ja mit seinen Buddys per Twitter unterhalten. Zu Partys kommt man also nie mehr allein, sondern bringt ne ganze Horde Freunde mit, was ein großer Vorteil sein kann. Man kann dann nämlich per Twitter über den einen oder anderen Patrygast ablästern, seine Abscheu gegenüber der Bowle formulieren und bekommt im besten Fall sogar Zuspruch und fühlt sich nicht ganz so verloren.

Anstatt in Twitter oder Alkohol kann man natürlich auch ganz altmodisch in seinen Phantasien versinken. Dort passieren eh die kaputtesten Sachen. Und erst dann, nach dem Tagträumen, Twitter bemühen. So wie @343max:

max
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Also ich finde: