In Antonio Tabucchis „Erklärt Pereira“ muss der Feuilletonist Pereira bitter erfahren, dass sich Kultur nicht abgekoppelt vom Weltgeschehen abspielt. Twitkrit verzichtet auf diese Erfahrung und schaut über den Tellerrand der Hochkultur und beschäftigt sich heute aus gegebenem Anlass mit dem Wetter:

herbst
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War nur Spaß.
In Wahrheit gibt es Wichtigeres als Wetter:

bank1
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Kursverluste, Pleiten, Konjunkturdellen, das Wetten auf fallende Kurse wird verboten, der Goldpreis schießt in die Höhe. Während noch gar nicht auszumachen ist, was all das für den kleinen Mann und seine Frau bedeutet, stellt sich jetzt schon die Frage des „Was wirst Du tun?“ für abertausende Börsianer. Kann ich auf einen neuen Job spekulieren? Wenn ja, um welchen wird es sich handeln? Wie holen wir wieder Rendite? In China investieren? Energiekonzern-Aktien kaufen? Die Kohle in die Pharmaindustrie pumpen? Halt! Welche Kohle? Ist doch alles verbrannt in den vergangenen Tagen, oder?
Aber nein! Der clevere Kapitalist weiß:

bank2
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Und „anderswo“ besinnt man sich auf die Geschichte. Nicht unbedingt auf die allererste Aktie, auch nicht auf die Tulpenkrise. Nein, Investitionen lohnen sich in krisenfesten Märkten, auf denen die Akteure eine langjährige Erfahrung im Absichern der eigenen Profite haben. Ich sage nur: Fleisch isst mein Gemüse. Und wünsche @sympatexter viel Erfolg bei ihren Geschäften:

fonds
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Also ich finde:

Das sagen die Anderen: