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Mattes, mein lieber @MattesMattes,
ich möchte den Lesern von Twitkrit nicht vorenthalten, dass wir uns schon sehr lange kennen, uns sozusagen in der Wiege des Webs gegenseitig die Schnuller geklaut haben.
Und nun frage ich Dich: Ist dieser Tweet Dein Ernst? Ich erinnere mich zwar dunkel, dass im Vorstand der SinnerSchrader AG das Thema Bauerhof schon immer eine Rolle gespielt hat, aber Kühe umstoßen – na ja. Aber vielleicht irre ich mich ja auch, und es ist eine Metapher für etwas ganz anderes.
Doch für was bloß? Ich kenne Dich als einen überlegten Innovator. Keiner, der die wild gewordene Web2.0 Herde durchs Dorf treibt, sondern eher der am Zaun lehnende Bauer, der die wildeste Kuh oder den blauen Spatzen bereits in seinem inneren Auge auf der Schlachtbank sieht. Schließlich hattest Du immer ein Blick für die Realitäten des Web.
Wer oder was steckt also hinter der Metapher der sich schlafenstellenden Kuh, die umzustoßen so blöde wäre? Ist es ein Mitbewerber? Oder ist es am Ende gar eine Warnung von Dir an all die web2.0igen Jungbullen, die sich Ihre Hörner erst abstoßen müssen – während Du so tust, als ob Du schläfst, aber sehr genau weißt, was passiert und Deine Weide voll im Griff hast?
Oder ist es am Ende doch nur eine ganz ordinäre Kuh, schwarz-weiss gefleckt, die Dir schlafenderweise an einem Sonntagnachmittag im Weg gestanden hat – und die Dich nach einem misslungenen Umstoßversuch wild schnaubend, mit Milch um sich spritzend, angegriffen hat?
Tja, am Ende ist das Web2.0 auch nur eine Weide wie jede andere und die Kühe wollen am Ende des Tages gemolken werden. Und der Spatz fliegt lustig twitternd über die Herde und lacht.
Das war jetzt eine Fabel.
Wir twittern uns, oder?
PS: der Link auf Dein Xing-Profil ist in Deinem Twitteraccount nicht korrekt.







13. August 2008 um 23:32
Nee, es waren wirklich ordinäre, schwarz/weiss gecheckte Milchkühe in jener Nacht, die wir nach einem anregendem Offsite und Trtinkgelage auf der Weide umstossen wollten — leider schliefen sie nicht wirklich und im Vollmondlicht waren wir für die hitzigen Jungbullen eine willkommende Abwechslung — so nahmen wir die Beine in die Hände….