Der Liebling von Berlin

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Nur auf den ersten Blick scheint es kühn, diese beiden Medienstars zu vergleichen: Knut und Obama. Gut, der eine ist weiß, der andere schwarz. Viele finden das toll oder zumindest bemerkenswert, dass der eine weiß ist und der andere schwarz ist. Gut, der eine wurde bekannt durch seine drollig tollpatschige Art, der andere durch sein sicheres Auftreten und seine geschliffenen Reden.
Aber beide sind Medienphänomene. Beide zogen die Massen in und nach Berlin. Sie begeisterten Menschen weltweit und beide finden den Klimawandel voll blöd, also würden ihn blöd finden, wenn sie wissen würden was das ist, also Knut meine ich.
Dennoch, und da muss man @dokfocks zunächst recht geben: Obama ist kein Eisbär. Er ist vielmehr ein Eisbrecher, ein Luftschlossbauerbrückenbauer. Obama ist ein Zusammenführer, ein Überwinder der der Gräben, Mauern und Gegensätze. Er ist nicht nur ein Amerikaner und ein Berliner, nein, er ist ein “Citizen of the World“, wie er betonte. Er ist Amerikaner und Europäer und Afrikaner und sicher auch noch Grönländer. Er ist alles und nichts. Er ist, was immer man in ihm sehen will.
Die Wahrheit über Obama ist: Er ist schwarz und weiß. Er ist jung und alt. Er ist knuffig und eloquent. Und wenn man es so betrachtet, kann man es nicht mit allerletzter Sicherheit ausschließen, dass Obama nicht zumindest auch Knut ist. Oder irgendwie mit ihm verwandt. Toll.
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Das sagen die Anderen:
[...] Ein paar andere deutsche Blogs schreiben auch darüber. Mal sehen, ob mehr kommt. [...]
Gepostet von Der unkonkrete König | kopfzeiler.org am 25. Juli 2008 um 08:46.wow :-) Mal schauen, wie lange die Anderen brauchen, um darauf zu kommen…
Gepostet von KMTO am 25. Juli 2008 um 12:17.“Beide zogen die Massen in Berlin”?
Gepostet von sozialerautist am 28. Juli 2008 um 14:08.Irgendwie eine schwache Kritik. Liegt’s am Wetter?