Ohne Titel

Wir haben es auch nicht leicht. Als wir auf die Idee zu Twitkrit kamen, dachten wir lange, den Gipfel der Beklopptheit erklommen zu haben. Von uns selbst als solche definierte 140-Zeichen-Literatur in nicht enden wollenden pseudointellektuellen Texten zu besprechen, wie bekloppt kann man sein? Zu unser aller Überraschung funktioniert das Konzept aber dennoch. Wir finden sogar: gut.

Nur, was dann? Was kann da noch kommen?

Da steht man also, am Rande des Wahnsinns und denkt darüber nach, wie man diesen noch weiter ausfransen kann. Hilflos liest man also in psychiatrischen Gutachten, geht Wahnvorstellung für Wahnvorstellung durch, um sich inspirieren zu lassen. Allein: es half alles nichts.

Gott sei Dank kommt in solchen Momenten ein roter Iro geflogen, der uns vom rechten Weg abbringt: Ja, es war Sascha Lobos Idee, eine Lesung zu veranstalten. Verdammt nochmal: Eine Twitterlesung!

Um es unumwunden zuzugeben: wir waren schockiert. Sascha aber bekniete uns und versicherte, er habe ein “Konzept“. Nach stundenlangem Kopfgeschüttel und etlichen Bieren brachten wir schließlich die schrillenden Alarmglocken gewaltsam zum Verstummen. Wir waren überzeugt.

Und so schuften wir bereits seit ein paar Wochen still und leise im Hintergrund und sehen bereits jetzt am Horizont einen Silberstreifen der Samstagabendunterhaltung vor sich hinglitzern. Ja, es wird funktionieren.

Und:

Hurra! Es gibt eine Twitterlesung!

Kommentieren

Also ich finde:

Das sagen die Anderen:

kehrseite

Die Lesung des Jahres… Hoffe sie wird live übertragen und in die Welt hinaus gezwitschert.

Gepostet von kehrseite am 16. Juli 2008 um 20:08.
Björn Rohles

Eine Live-Übertragung oder ein Videobeitrag im Nachhinein wäre in der Tat super, weil ich es nicht aus dem fernen Westen in den fernen Osten schaffe.

Gepostet von Björn Rohles am 16. Juli 2008 um 21:52.
dagger.twoday.net

Twitterlesung in Berlin…

Nun ist es einmal mehr soweit. Am 26 Juli werden ein paar Nerds werden aus der Irrenanstalt dem Web 2.0 hinausgelassen und Treffen sich in der Kulturbrauerei in Berlin. Warum? Um ihre getwitterten Ergüsse im real Life an die Frau und den Mann den …

Gepostet von dagger.twoday.net am 18. Juli 2008 um 23:34.