Mein lieber @Holadiho, ich habe mich schon immer gefragt, wieso Du diesen Namen gewählt hast. Ist es der erstaunte Ausruf eines Allgäuer Jungen, der mit ehrfürchtig aufgerissenen Augen die Großstadt erblickt?
Nun gut, ich hab mal nachgesehen, was “Holadiho” alles bedeuten kann, und habe Interessantes herausgefunden. Den wahrscheinlichsten Ursprung stellt wohl dieses Lied dar, welches sowohl die positive Einfachheit eines Allgäuer Burschen spiegelt als auch die geheime Firmenhymne von nugg.ad sein könnte.
Möglicherweise geht meine Interpretation aber in eine völlig falsche Richtung und die Wahrheit liegt in den, sicherlich angegeben, Nebeneinkünften durch Wandaufkleber. Ja, man wünscht sich ein “s” in den Namen des Designers, und schon wäre der Web 2.0 Skandal perfekt. @Holadio und @Kosmar verkaufen Allgäuer Wandtapeten.
Wie auch immer. Begreifen wir also Holadiho als einen Bub, dessen Wege aus den Bergen über Köln und Bielefeld schließlich nach Berlin führten.

Trotz dieser vielen Stationen hat er noch immer das Herz eines “midlife Geisenpeters”, dessen sympatisch emotionalen und naiv ehrlichen Blick auf die Grossstadt man gerne folgt. Holadiho möchte den warmen Asphalt unter seinen Füssen spüren, wie einst die Kuhpisse.
Und wenn die Welt jährlich am 11. September um Anschlagsopfer und amerikanische Politik trauert, erinnert sich Holadiho wehmütig an den Viehscheid in seinem Heimatdorf und schmückt das derzeitige Rindvieh seiner Wahl um es durch Berlin zu treiben.
Aber man darf sich nicht täuschen lassen von diversen naiven Tweets, die einen glauben lassen, man habe es möglicherweise mit jemanden zu tun, der Abend für Abend gewissenhaft seine Spams durchliest
oder selbst bei den kleinsten Fragen des Lebensmittelverzehrs Unsicherheiten zeigt.
Holadiho ist ein knallharter Businessmann, der konsequent vorbereitet in Verhandlungen geht,
sich kein X für ein U vormachen lässt, und uns diese Erkenntnis bezüglich des Xbergs auch mitteilt:
Nein, lieber @Holadiho, das ist nicht das Ende. Das Ende ist erst in Sicht, wenn dieses eintritt:
Abgesehen davon nutzt Holadiho Twitter so vielfältig wie kaum jemand anderes. Er findet dort Mitarbeiter für sein Unternehmen, erteilt Urlaub und gibt Ratschläge zu allgemeinen Lebensfragen der selbigen, findet Wohnungen und korrespondiert liebevoll mit dem Mitbewerber.
All das macht ihn so lesens- und liebenswert.

















13. Juli 2008 um 16:41
Das ist aber schöne Twitkrit. Da wird dem Protagonisten sicher ein Tränchen der Rührung die Wange herunterlaufen um sich am glattrasierten Kinn zu einem Tröpfchen zu sammeln, worin sich die Nachmittagssonne spiegelt, was alle Umherstehenden blendet.
13. Juli 2008 um 20:51
Ich vermute, der Herr wird sich erst am Montag wieder rasieren. So sind sie, die Naturburschen.
13. Juli 2008 um 21:10
was sollen die ganzen #-Zeichen???
13. Juli 2008 um 22:48
@marc das sind Hashtags. Damit kannst Du einen Begriff sozusagen “markieren” und Dir dann z.B. über http://hashtags.org/ die Häufigkeit der Nennung diese Begriffe anzeigen lassen…
13. Juli 2008 um 23:50
@marc Das erspart einem oft auch lange Erklärungen. Ein #Hashtag sagt mehr als Tausend Worte. #Kicher!
15. Juli 2008 um 23:20
Huck, Du hattest völlig recht.
15. Juli 2008 um 23:47
GOTCHA! endlich einen Mann zum Weinen gebracht! ;)
16. Juli 2008 um 06:26
Ach Picki…
14. April 2009 um 22:54
[...] wurde in der twitterlesung vorgelesen und war sehr stolz, wurde von twitkrit gefeatured (hier und hier) und war noch viel stolzer. Man könnte sagen ich wäre twittersüchtig geworden, klar. [...]