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Twitter ist ein Tool für Nerds, für Web2.0 und Kommunikationsgeeks. Ja, stimmt. Das allein macht es jedoch noch nicht so spannend, sondern vielmehr die Einblicke in die emotionalen Augenblicke der Twitterer, die Vermischung von Sach- und Gefühlsebenen. So gelangt ein Tweet wie der von moeffju zufällig zwischen technische Announcements, Arbeitsatmosphären, Fussballberichterstattungen und allgemeine Twitterpullerei. Hat er das verdient? Nein, hat er nicht. Rauscht dieser Tweet vorbei? Nein, tut er nicht. Nicht für mich zumindest. Ich finde es schön, die emotionalen Momente der Twitterer einzufangen, denn in Wahrheit sind sie es, die mich dazu bewegen, den Menschen hinter den Tweets auch real zu begegnen. Zudem es doch so ist, das moeffju diesen Satz wahrscheinlich niemals bei einem Treffen in einer Kneipe laut aussprechen würde, während sich die anderen über die Twitter-Downtime erzürnen oder über Germany’s Next Top Model herziehen. Die Poetik von 140 Zeichen erlaubt all dieses Nebeneinander von Wut, Leidenschaft, Verliebtheit, Trauer, Stress, Arbeit, Ajax, CSS, Flash und Kaffee. Und ich vermute, dass es nicht nur mir so geht, sondern dass viele von uns nach den Sachmeldungen des Tages auf den nächsten persönlichen Tweet warten, der uns dem Leben unserer Follower wieder 140 Zeichen näher bringt.
PS: moeffju, Kopf hoch, alles wird gut!







2. Juni 2008 um 10:51
Ganz rührend.
ad Moeefju: Das wird schon wieder …