Ein Fest der Nationen hat man uns versprochen. Feste Nationen sind ausgebrochen. Außer beim Zoll spielt die Nationalität nie eine solch große Rolle wie zu Zeiten der Fußballgroßereignisse. @Holgi setzt diesen Irrsinn gekonnt in Szene.

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Nun bin ich kein Österreicher. Dabei ist es derzeit nicht das unangenehmste Österreicher zu sein. Konzentriert sich doch die ganze Aufmerksamkeit auf dem kleinen Land. Und während die einen “Tor” und andere “Bachmann” schreien, kann man sich genüsslich aufregen. Denn das gehört bekanntlich zum Schmäh, also zum Lebensgefühl dazu, wie das Nörgeln zu den Deutschen.
Und der Österreicher hat derzeit bekanntlich genug zu beschmähen. Nicht nur, dass Michael Ballack die eigene Mannschaft aus dem Rennen raktete. Nein, während die Deutschen die Italiener erfolgreich nach Hause nörgeln konnten, sind die Spanier immer noch im Spiel. Was es aber an einem Spanier nun auszusetzen gibt, weiß wohl nur der Ösi. Also fragen wir ihn doch.
Denn, und das wollte ich darstellen: der ist hier ja versteckt.
Wie unschwer zu erkennen ist, muss man das ganze Profil in Kombination mit diesem Tweet als Gesamtkunstwerk betrachten. @Holgi nimmt hier eindeutig die Position des Österreichers ein.
Was soll uns das sagen? @Holgi mag keine Spanier und projiziert so seine eigenen Aversionen auf die unschuldige Alpenrepublik? @Holgi ist tatsächlich ein heimlicher Österreicher und berichtet aus seinem Insiderwissensschatz?
Egal was es ist. Wir hoffen für unsere lieben Nachbarn (und für @Holgi) inständig, dass dieses Jahr kein Spanier den Bachmannpreis bekommt. (Aber im Zweifel dann doch lieber, als ein Italiener.) Die Chancen stehen allerdings gut, dass das nicht passiert. Das Schlimmste, was passieren könnte, ist, dass der einzige Schweizer abräumt.
Was aber nicht so schlimm wäre, ist doch der Schweizer nur der Österreicher Österreichs.