Manche sagen, Twitkrit sei typisch deutsch. Andere sagen, etwas “typisch deutsch” zu nennen, sei schon typisch deutsch. Dem gegenüber kann man entgegnen, dass es auf jeden Fall schon mal typisch deutsch ist, sich darüber Gedanken zu machen, was typisch deutsch ist. Da wir aus diesem Dilemma eh nicht mehr herauskommen, kokettieren wir doch damit und versuchen die Deutschheit als Fackelzug vor unserem inneren Auge aufmarschieren zu lassen. Was wir da nicht alles zu sehen bekommen: Spießigkeit, Sauberkeit, Pünktlichkeit, Besserwisserei, Verbindlichkeit, Dichter, Denker, Fichte, Schenker und Goethe natürlich. Dazu der deutsche Wald, verschiedenfettige Wurstvariationen, Schützenvereine und grottenschlechte Fußballweltmeister. Und… was hinkt da noch hinterher… die Sonne?!?
codepolizei_sonne
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Klar, wäre die EU die USA, dann wäre Deutschland sicher nicht der Sunshinestate. Aber darum soll es nicht gehen. Denn wenn den Amis schon der Mond gehört, dann können wir ja schließlich Anspruch auf die Sonne erheben. Mindestens. Denn – so die @codepolizei – die Sonne ist zumindest ihrem Wesen nach deutsch. Es sind ja nicht nur die besagten Waschmaschinenladungen, die sie pflichtschuldiger und effektiver hintereinander wegtrocknet, als Eva Herman es fordern könnte. Auch die “German Angst” ist ihr nicht fern, versteckt sie sich doch gerne und oft hinter den miesepetrigsten Wolkenfestungen. Spätestens aber zur WM 2006 weiß man, dass sie auch ein echter Schland-Fan ist. So kam sie extra aus ihrer Trübseligkeit heraus, um den grölenden Fahnenschwenkern pflichtbewusst ihre vollgesoffenen Köppe zu frittieren.

Ein ganz klarer Fall also: Wir sind Sonne! Wir ganz alleine! Und nur typisch deutsche Nörgler denken an Deutschland auch bei Nacht und würden an dieser Stelle typisch deutsche Großmannssucht wittern.

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Also ich finde: